Luftreiniger Test

Welchen Luftreiniger sollten Sie kaufen?

Saubere Raumluft lässt uns frei atmen, nachts entspannt schlafen und tagsüber konzentriert arbeiten. Ein Luftreiniger filtert Staub, Pollen und andere belastende Stoffe aus der Luft heraus. Das ermöglicht gesünderes Leben im ganzen Raum und eine angenehme Luftfeuchtigkeit.

Ich bin selbst Allergiker und biete Ihnen daher auf dieser Seite einen ehrlichen Überblick über aktuellen Luftreiniger. Ich besitze einen Philipps AC4072 sowie einen Klarstein Vita Pure 2G und habe dadurch keinerlei Einschränkungen wenn Pollenflug ist. Weiterer Vorteil: weniger Staubsaugen!

Braucht ein Luftreiniger eine Nacht-Funktion (Sleepmode) ?
Ich sage nein. Denn die leise Nacht-Funktion hat ja zur Folge, dass der Ventilator so niedrig dreht, das kaum Luftbewegung entsteht. Ergo: Weniger Luft die gereinigt werden kann. Irgendwann ist die Luft auch genug „gereinigt“ und der Zuwachs an sauberer Luft stagniert. Warum sollte man dann also nicht vor dem Schlafengehen den Luftreiniger einige Zeit auf höherer Stufe laufen lassen, damit es maximal frische Raumluft hat und dann das Gerät beim Schlafen abstellen. Auch wenn man es im Schlaf kaum hören würde, es ist auch eine Stromersparnis. Steht für mich also in keinem Verhältnis! Daher Luftreiniger nachts abstellen, dafür herstellerseitig die erste (niedrigste) Stufe etwas höher anstetzen, falls doch ein Betrieb tagsüber erforderlich ist, der leise ist.

Gründe für den Einsatz eines Luftreinigers

  • Konstantes Raumklima nicht nur für Asthmatiker und Allergiker
  • Hilft gegen Schimmelbildung
  • Entfernt schlechte Gerüche („Kalter Rauch“, „Imbiss“ bei verbranntem Öl)
  • Überall einsetzbar: Zuhause, im Büro, usw.

Jeden Tag sind wir 20 Stunden in Innenräumen! Meine aktuelle Luftreiniger-Empfehlung ist der Klarstein Vita Pure 2G. Eignet sich hervorragend für ein mittelgroßes Zimmer (17qm) und ist unschlagbar im Preis-/Leistungsverhältnis. Er ist nahezu unhörbar auf der kleinsten Lüftergeschwindigkeitsstufe, arbeitet durchweg energiesparsam (55 W/h) und lässt sich über einen Timer zeitgesteuert betreiben. Einziger Nachteil: Der Aktivkohlefilter muss alle sechs Monate ersetzt werden und kostet knapp 30 €.

Zusätzlich habe ich einen Philips AC4072 Luftreiniger im Einsatz. Dieser ist im Langzeitbetrieb, d.h. über das Jahr hinweg und nicht nur während der Allergiezeit, am effektivsten und verursacht kaum Folgekosten.

Philips Luftreiniger AC4072/11 mit hocheffizientem HEPA-Kombifilter für Wohnung und Büro

Price: EUR 359,00

3.9 von 5 Sternen (93 customer reviews)

38 used & new available from EUR 232,35

Wie ich erfahren haben wird zur Zeit stark der Dyson Pure Cool nachgefragt, daher soll er hier auch aufgrund der guten Bewertungen auf Amazon sowie den ganzen Möglichkeiten (App-Steuerung, Fernbedienung) genannt werden. Der Luftreiniger von Dyson verspricht 99.97% Allergene und Pollen der Raumluft zu entfernen und das bis zu einer Partikelgröße von 0.3 Mikrometer.

Deshalb ist saubere Luft so wichtig

Luftreiniger sind von der Natur inspiriert: In Wäldern und an Wasserfällen sorgt die hohe Konzentration negativer Luft-Ionen für eine gute Luftqualität. Im Zimmer können durch Luftreiniger freigesetzen Ionen durch den Raum schweben und sich so an unerwünschten Stoffen und Geruchtspartikeln festsetzen. Das Ergebnis: Luft die frei von Pollen und Staub ist. Durch verschiedene Filter (HEPA, UV) werden Allergene abgetötet, zurück bleibt dann gereinigte Atemluft.

Frei Atmen durch saubere Luft
Abgestandene Zimmerluft bedeutet, der Sauerstoffanteil der Luft ist verbraucht und es existiert mehr Stickstoff/andere Stoffe. Lüften schafft dagegen kurzfristig abhilfe, es befördert aber auch wieder andere Stoffe ins Zimmer, beispielweise Feinstaub. Wenn im Innenraum weiterhin verschmutzte Luft ist, kann sich das negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Anzeichen sind dann Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, allergische Reaktionen und im schlimmsten Fall sogar Asthma!

Häufig gestellte Leserfragen zu Luftreinigern:

Warum nicht einfach das Zimmer lüften anstatt einen Luftreiniger kaufen?
Frische Luft enthält negative Sauerstoffionen, welche die verbrauchte Raumluft nicht mehr hat, und deshalb ist ein Austausch notwendig! Dabei werden allerdings nicht dauerhaft die vorhandenen Schimmelsporen, Bakterien und kleinsten Partikel entfernt – welche direkt in den Blutkreislauf eindringen und unsere Lebensqualität somit unmittelbar beeinflussen!

Wie erkenne ich einen guten Luftreiniger?
Es sollte auf verschiedene Qualitätsfaktoren geachtet werden:

  • Vorfilter wie HEPA und Aktivkohle sind ein Muss, eine UV-Lampe und Ionisator die Kür
  • Effizienz: Wieviel Kubikmeter-Luft wird pro Stunde gereinigt und wie hoch die Stromaufnahme ist
  • Verarbeitung: Kann Luft ungehindert ein-/ausfließen und entstehen nachteilige Strömungsgeräusche
  • Preis- und Leistung

Wieviel kostet ein hochwertiger Luftreiniger?
Zugegeben, ein Luftreiniger hat nicht gerade günstige Anschaffungskosten. Für mich ist das allerdings eine langfristige und nachhaltige Investition in meine Gesundheit. Qualitativ hochwertige Luftreiniger sind preislich ab 150 Euro einzuordnen, nach oben gibt es keine Grenze.

Persönlicher Tipp: Testen Sie einen Luftreiniger!

Einfach unverbindlich bestellen und innerhalb der Rückgabefrist selbst einen Luftreiniger Test machen. Ich bin mir sicher Sie wollen den Luftreiniger nicht mehr zurückgeben! Vorallem werden sich Ihre Besucher wohlfühlen und fragen woher die frische Luft kommt.

Auch Luftbefeuchter verbessern bereits die Luftverhältnisse

Gerade in den kalten Monaten steigt die Luftfeuchtigkeit unter den Wert, der aufgrund von Schimmelgefahr nicht empfohlen wird. Das Wohlbefinden von Mensch und Tier leidet gerade bei Heizungsluft und kann sich in „niederschlagenden“ Beschwerden äußern. Zudem werden Allergiker sehr geplagt und Erkrankungen des Atemsystems sind möglich. Bei Tapeten und Streichputz muss aufgepasst werden das diese nicht einen Schaden nehmen. Damit diese Probleme gelöst werden können, bietet sich im Winter ein Luftbefeuchter an.

Dieser sorgt dafür, dass die Raumluft wieder einen empfohlenen Wert annimmt – bei Raumtemperaturen um die 21°-22° wird ca. 50% Luftfeuchtigkeit empfohlen. Natürlich gibt es auch bei Luftbefeuchtern eine nach oben offene Skala wenn es um den Preis geht, meistens abhängig vom optischen Aussehen. Allesamt verrichten Sie jedoch ihren Dienst ganz zuverlässig sodass ich speziell keinen empfehlen kann, einfach mal auf Amazon schauen. Als Alternative bietet sich auch ein Zimmerbrunnen an.


Fazit:

Die Ergebnisse im Luftreiniger Test beweisen, dass sich Mensch und Tier schon nach kurzer Anwendung einfach besser und gesünder fühlen. Wichtig ist jedoch, dass Luftreiniger je nach Raum und Bedarfsfall passend gewählt werden. Auch für Luftbefeuchter gilt, diese nach der empfohlenen Quadratmeteranzahl des Raumes auszuwählen.


Was ist ein Luftionisator im Luftreiniger?

Viele Luftreiniger arbeiten ausschließlich nach dem Prinzip der Luftionisation; die sogenannten Luftionisatoren. Ionisieren ansich hat relativ wenig Nutzen und kann den Nachteile mit sich bringen, dass die Luft nicht gereinigt wird. Besser sind Luftreiniger, die mit aufwendigen Filtersysteme arbeiten und die Ionisation nur als Hilfe zur Clusterbildung von Staubpartikeln einsetzen.

Dabei wird die Raumluft von dem Ionisator angesaugt und mit Koronaentladungen bearbeitet. So bilden sich negative Ionen (Anionen) und binden sich an positiv geladene Staubteilchen, Allergene und Bakterien. Dadurch entstehen größere Partikelcluster, welche zu Boden sinken und nicht mehr eingeatmet werden können. Doch diesen positiven Effekten stehen negative gegenüber: Bei minderwertigen elektronischen Bauteilen kann sich durch die Entladung auch Ozon bilden, sowie weitere, gesundheitsbedenkliche Reststoffe beim chemischen Abbau der geruchsbildenden Aerosole.

Sinnvoller ist daher der Griff zu einem hochwertigem Luftreiniger, bspw. der Philips AC4072, bei dem die Ionisation nur in abgeschwächter Form der Partikelbindung dient und die Hauptreinigungsfunktion durch mechanische Filtersysteme vorgenommen wird. Das macht durchaus Sinn, denn abgesehen von der Clusterbildung hat die Ionisation keine wissenschaftlich nachweisbaren Effekte: Dass dem Menschen angeblich hohe Anionen-Konzentrationen in der Luft förderlich ist, wurde in verschiedenen Studien nie nachgewiesen.

Merke: Qualitativ hochwertige Luftreiniger besitzen abschaltbare Ionisationsfunktionen.

Funktionieren Luftionisatoren wirklich?

Ja, das tun sie. Ionisatoren sind Geräte, die über Hochspannung negative Ladung in die Luft freisetzen. Da statische Aufladung entlädt der Ionisator in der Regel durch eine Reihe von Nadeln oder einer Metallbürste.

Die statisch aufgeladene Ionen teilt dann „seine Aufladung“ mit den Schwebeteilchen der Luft, sodass sie elektrisch gesehen neutral werden und „zusammenkleben“. Dabei wird Staub, Pollen, winzigen Fasern und Rauchpartikel aus der Luft herausgezogen. So sind die Wände, Decke, Möbeloberflächen zwar immernoch schmutzig, aber die Luft wird viel sauberer.

Der andere Effekt ist biologischer Natur, da der Sauerstoffaustausch in der Lunge durch eine leichte negative Ladung erleichtert wird. Man kennt dieses Phänomen, wenn beispielsweise nach einem Gewitter die „frische Luft“ wahrgenommen wird. Dabei wurden große Mengen Luft durch einen Blitzschlag ionisiert/aufgeladen.

Achtung: Ozon durch Luftionisatoren

Ein minderwertig produzierter Ionisator kann Ozon produziert. Ozon ist ein aggresives Gas und wird als scharfes Desinfektionsmittel verwendet, da es Bakterien sehr wirksam abtötet. In geringen Mengen kann Ozon die Lunge und andere Schleimhäute schädigen, sie schläfrig machen und führt häufig zu Kopfschmerzen.

Ozon hat den typischen leicht-säuerlichen Geruch von „Elektrizität“, wenn Sie schonmal mit einer elektrischen Bohrmaschine oder einer Küchenmaschine gearbeitet haben, könnten Sie den charakteristischen Geruch von Ozon schon vernommen haben.

Merke: Ionisierte Luft ist geruchlos.

Die Lüfterdrehzahl des Luftreinigers bestimmt die Geschwindigkeit, mit der die Raumluft über das Ionisierungselement gefördert wird. Die Drehzahl ist allerdings nicht die wichtigste Kennzahl für den Kauf.